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Velux Smart Ventilation: Konstante frische Luft ohne Zugerscheinungen und mit Wärmerückgewinnung

 

Um Wärmeverluste zu vermeiden, optimieren Bauherren bei Neubauten und umfangreichen Modernisierungen die Dämmung und die Dichtheit des Gebäudes. Während früher durch undichte Fugen oder Ritzen auch bei geschlossenen Fenstern ein sozusagen unfreiwilliger Luftaustausch erfolgte, lässt eine optimal gedämmte, aber damit auch luftdichte Gebäudehülle diesen heute nicht mehr zu. Ein regelmäßiger Luftwechsel ist jedoch für ein gesundes Wohnumfeld notwendig. Denn bleibt dieser aus, kann es durch Atmung und Ausdünstungen von Möbeln, Reinigungsmitteln und Zigaretten zu einer zu hohen Konzentration von CO₂ und flüchtigen organischen Verbindungen (VOC) im Haus kommen. Dann drohen Kopfschmerzen, Müdigkeit, Infektanfälligkeit oder Allergien und Augenreizungen. Weiteres Problem: Durch Schwitzen, Kochen, Duschen und Wäschetrocknen wird die Luftfeuchtigkeit zu hoch und in der Folge kann sogar Schimmelbildung entstehen.

Für Energiesparer eignet sich das Zubehör Velux Smart Ventilation gleichermaßen, das außen oberhalb des Dachfensters montiert wird. Dieser elektrisch betriebene Fensterlüfter sorgt über die Lüftungsklappe nicht nur für eine konstante Frischluftzufuhr im ganzen Raum, sondern speichert zudem die Wärme aus der abziehenden Raumluft und überträgt diese auf die von außen eindringende Frischluft. Insbesondere in den Wintermonaten wird somit das Haus zuverlässig belüftet sowie Wärmeverlust und Zugluft vermieden. Da durchschnittlich 76 % der Wärme aus der Raumluft zurückgewonnen werden, handelt es sich um eine sehr energieeffiziente Lösung.

 

Hintergrund Schimmelbildung:

 

Die Feuchtigkeit wird zum Beispiel beim Kochen, Duschen oder Waschen an die Raumluft abgegeben. Jeder Mensch produziert im Schnitt bis zu vier Liter Wasser pro Tag, die an die Luft abgegeben werden. Wird diese Feuchtigkeit nicht abtransportiert, schlägt sie sich an kalten Stellen nieder, etwa den Außenwänden. Hier steigt in der Folge das Risiko von Schimmelbildung. Ein regelmäßiger Austausch der verbrauchten, feuchten Raumluft gegen frische Außenluft beugt dem vor.

 

 

 

 

 

 

 

VELUX INTEGRA® Control Pad

Den Wohnkomfort erhöhen, Raumklima verbesser

 

Mit der System Lösung der VELUX INTEGRA® Elektrofenster nutzt man viele Vorteile der Hausautomation kompakt. VELUX INTEGRA® ist perfekt, um regelmäßig zu lüften, vor Hitze zu schützen und die Räume zu verdunkeln, eben dann wenn man gerade nicht zu Hause ist.

 

Intelligenter Wohnkomfort mit VELUX INTEGRA®-Produkten bedeutet z. B., morgens sanft vom natürlichen Tageslicht und frischer Luft geweckt, statt vom Wecker aus dem Schlaf gerissen zu werden. Die Rollläden öffnen sich einen Spalt und lassen die ersten Sonnenstrahlen ins Schlafzimmer.

 

Nach dem Duschen ist im Badezimmer meistens alles beschlagen. Ein Knopfdruck und die Dachfenster lüften die Feuchtigkeit hinaus. Kurz danach schließen sie sich selbsttätig, während man schon lecker frühstückt.

 

Wenn es dann einen plötzlichen Regenschauer gibt, braucht man sich wegen der geöffneten Fenster keine Sorgen mehr zu machen: Das System denkt mit und die Fenster schließen sich bei Regen von selbst.

 

 

Und abends kommen wir in ein frisch gelüftetes Zuhause zurück denn pünktlich zur gewünschten Zeit öffnen und schließen sich die Fenster automatisch. Das regelmäßige, automatisierte Stoßlüften sorgt energiesparend und  für eine gesunde Luftqualität.

 

Ob Fenster, Rollläden, Sonnenschutz oder intelligentes Zubehör: Wenn man automatische Produkte sucht, ist man bei VELUX INTEGRA® Produkten genau richtig. Mit dem neuen INTEGRA® Control Pad kann man alle einzelnen Komponenten via Funk zentral steuern und programmieren.

 

Die intelligente Steuerung und einfache Programmierung der INTEGRA® Elektrofenster sowie die intuitiv-verständliche Bedienung über das funkgesteuerte INTEGRA® Control Pad ermöglichen den ständigen Zugriff auf alle Funktionen des Systems. Die Verwendung des modernen Funkstandards  io-homecontrol® erlaubt es, viele Geräte anderer Hersteller in die Hausautomation zu integrieren.

 

Alle Produkte sind so entwickelt und vormontiert, dass sie genauso einfach wie manuelle Produkte eingebaut werden können. Ein Elektriker wird in der Regel nicht benötigt.

 

Neben den elektrischen VELUX INTEGRA® Produkten gibt es für die meisten Anwendungen auch jeweils solarbetriebene Versionen für den kabellosen Einbau. Bei den solarbetriebenen Versionen stellen integrierte Hochleistungsakkus sicher, dass man auch nachts oder in dunklen Winterwochen zuverlässig die Produkte bedienen kann. So hat man eine attraktive regenerative Lösung im Haus!

 

 

Die gesamten VELUX INTEGRA® Produkte basieren auf dem modernen Funkstandard io-homecontrol®.

 

Der Vorteil dabei: Eine Elektroplanung oder eine Systemintegration ist nicht nötig, alle Produkte erkennen sich von selbst. Dies gilt genauso für zahlreiche Hausprodukte anderer Hersteller, wie z. B. Fassadenrollläden, Markisen, Garagentore, Beleuchtung und Schließtechnik. Das ganze wird mit modernster Verschlüsselung, eine Sicherheit wie beim Onlinebanking ausgestattet.

 

 

 

 

Fördergelder für Gründächer

Die Stadt Bremen bezuschusst ein Gründach für den Bauherren mit bis zu 5000,00 Euro.

 

Ein begrüntes Dach sieht optisch nicht nur ausgezeichnet aus, sondern schützt die Dachabdichtung, vermindert die Lärmbelastung, schirmt im Sommer nachweislich die Hitze ab und trägt im Winter zur verbesserten Energiebilanz bei. Das Gründach filtert nicht nur den Staub, die Luftschadstoffe und vermindert den Elektro-Smog, sondern verbessert Arbeits- und Wohnumfeld für den Menschen erheblich.

 

 

 

Lüftungsklappe 2.0 für Velux Dachfenster

Permanente, selbstregulierende Lüftung gegen Schimmel und für verbesserte Wohngesundheit garantiert energieeffizientes Lüften

 

In Neubauten oder energetisch modernisierten Gebäuden bzw. Häusern wird es immer wichtiger, für einen ausreichenden Luftaustausch zu sorgen, um gesundheitliche Beeinträchtigungen der Bewohner und Feuchteschäden an der Bausubstanz zu verhindern. Velux bietet jetzt mit "Balanced Ventilation" eine mechanische Zubehör-Lösung, mit der das Lüften energieeffizient möglich ist, ohne dass Mieter oder Eigentümer sich selbst darum kümmern müssen. 

 

Die Lüftungsklappe am Velux Dachfenster haben wahrscheinlich die meisten Menschen kennen und schätzen gelernt, die schon einmal im Dachgeschoss gewohnt haben - ermöglicht sie doch nach dem ersten Abwinkeln der Griffleiste über einen in das Fenster integrierten Lüftungsspalt eine permanente Frischluftzufuhr, ohne Sorgen vor Regen, Sturm oder Einbrechern haben zu müssen. Diese seit über vier Jahrzehnten bewährte Technik hat der Dachfensterhersteller nun optimiert. Velux Balanced Ventilation heißt das neue Zubehör von Velux, das an allen Modellen der neuen Velux Dachfenstergeneration durch Austausch des Markisenkastens installiert werden kann. Dann strömt künftig bei wenig Wind mehr Luft durch das Fenster als bei der Standard-Lüftungsklappe :-). So ist auch bei wenig Wind und bei jeder Witterung ein ausreichender Luftwechsel garantiert.  Die große Sorge vor gesundheitlich bedenklicher schlechter Raumluft oder dem Risiko der Schimmelpilzbildung durch zu feuchte Raumluft gehören damit der Vergangenheit an. Bei starkem Wind hingegen drosselt die Lüftungsklappe 2.0 mittels einer mechanisch gelagerten, selbstregulierenden Membran den Luftvolumenstrom und gewährleistet damit eine gute Energieeffizienz, da es so unnötige Wärmeverluste und Zugerscheinungen vermeidet. Optisch nehmen Dachgeschossbewohner das Element innen wie außen überhaupt nicht wahr.

 

Der Einsatz solcher dezentralen Lösungen an einigen Fenstern für die Belüftung von Gebäuden bietet im Vergleich zu zentralen Ventilationsanlagen den Vorteil, dass das, gerade bei Sanierungen, aufwendige Verlegen von Lüftungsschächten im ganzen Haus entfällt und kein separater Raum für die Anlage benötigt wird. Auch die Wartung ist super einfacher und vom Bewohner selbst durchzuführen. Ein Hygienerisiko, wie es bei Luftschächten auftreten kann, ist bei dezentraler Belüftung über einzelne Fenster zudem erheblich minimiert. 

Mit Balanced Ventilation können Planer des Bauvorhabens, den inzwischen vom Gesetzgeber in der DIN 1946-6 geforderten nutzerunabhängigen Mindestluftwechsel mit einem Lüftungselement pro Raum bis 20 m² Grundfläche sicherstellen, wenn freie Querlüftung möglich ist - also mindestens ein zweites Element auf einer anderen Fassadenseite vorhanden ist, zu dem die Luft ungehindert strömen kann. Bei getrennten Räumen kann die freie Querlüftung durch einen Spalt in oder unter den Zimmertüren, den sogenannten Überstromspalt, sichergestellt werden. 

 

 

Flachdach-Wohnfenster von VELUX eignen sich dank bester Wärmedämmung auch für den Wohnbereich.

 

Dunkle Wohnräume sind in Häusern mit Flachdach keine Seltenheit. Dabei liegt die Lösung so nah: Warum nicht einfach Tageslicht direkt von oben durch ein Fenster in die Wohnung lassen? Bedenken über allzu große Wärmeverluste sind völlig unbegründet. Denn das VELUX Flachdach-Wohnfenster überzeugt gegenüber den meisten herkömmlichen Lösungen wie Lichtkuppeln durch hervorragende Wärmedämmeigenschaften!!!

 

VELUX Verdunkelungsrollo Optimale Verdunkelung zu jeder Zeit VELUX Verdunkelungsrollos dunkeln jeden Raum ab - Tag und Nacht. Sie sind ideal für Schlaf- und Kinderzimmer und sorgen insbesondere dafür, dass Sie und Ihre Familie erholsam schlafen können.

 

Natürlich klimatisieren und Komfort erleben mit einem Knopfdruck statt Kontrollgang. Wenn Sie das Haus verlassen, genügt ein Knopfdruck und Ihre automatischen Dachfenster von VELUX schließen von selbst. Oder Sie stellen mit der programmierbaren Fernbedienung einfach Zeiten ein: Ihre automatischen Fenster und Rollläden öffnen und schließen dann selbsttätig. So genießen Sie zu jeder Zeit ein frisch gelüftetes Zuhause. Keine Sorge mehr bei Regen : Der Regensensor schließt alle automatischen Fenster von selbst. Mit dem Elektro-System von VELUX erleben Sie die Vorteile von Tageslicht und frischer Luft sogar an unerreichbaren Stellen wie z.B. im Treppenhaus.

 

Green Lighthouse

Ein ereignisreiches Jahr im Green Lighthouse.

Seitdem das Green Lighthouse Ende 2009 erstmals seine Pforten öffnete, wurde das CO2-neutrale Verwaltungsgebäude in Kopenhagen von über 2.000 Besuchergruppen und Organisationen aus aller Welt besichtigt – unter ihnen auch einige Staatsoberhäupter – und mit acht nationalen und internationalen Nominierungen und Preisen ausgezeichnet.

 

Das Gebäude ist ein im wahrsten Sinne des Wortes „grüner Leuchtturm“ für CO2-neutrales Bauen und effiziente Zusammenarbeit zwischen öffentlicher Hand und Privatwirtschaft.

Noch vor der offiziellen Eröffnung war Andris Piebalgs, EU-Kommissar für Energie, zu Gast. Ihm folgten viele weitere prominente Besucher wie Michael Bloomberg, Bürgermeister von New York, der zur UN-Klimakonferenz COP15 nach Kopenhagen gereist war, der chinesische Handelsminister Chen Deming, der anlässlich seines zweitägigen Besuchs in Dänemark das Gebäude besichtigte, und der russische Präsident Dmitri Medwedew. Dieser verkündete bereits am Tag nach seinem Besuch, auch in Russland ein Green Lighthouse bauen zu wollen. "Wir freuen uns, dass das Green Lighthouse derart viel Aufmerksamkeit aus aller Welt erhält. Jeder Besucher hilft uns, die Botschaft weiterzutragen, dass CO2-neutrales Bauen mit optimalem Raumklima möglich ist – hier und heute", sagt Lone Feifer, strategische Projektleiterin bei VELUX A/S.

Das Green Lighthouse wurde in seinem ersten Nutzungsjahr mit insgesamt acht nationalen und internationalen Nominierungen und Preisen ausgezeichnet. Unter anderem war das Green Lighthouse für den im Dezember vergebenen Dänischen Lichtpreis 2010 nominiert und erhielt im Oktober 2010 den Preis für "Herausragende und schöne Bauwerke"."Diese renommierten Auszeichnungen sind ein Lob an alle, die am Bau des Green Lighthouse beteiligt waren. Wir sind ungeheuer stolz", freut sich Lone Feifer.

 

Aktuell beherbergt das Green Lighthouse ein Lehrerzimmer, mehrere Besprechungszimmer sowie das Studentenwerk der Naturwissenschaftlichen Fakultät, was große Anforderungen an die Funktionalität und Klimatisierung des Gebäudes stellt.

 

An der einzigartigen, öffentlich und privaten Partnerschaft, die das Projekt Wirklichkeit werden ließ, wirkten die Behörde für Dänische Universitäten und Besitz, die VELUX GROUP A/S, VELFAC A/S, die Stadt Kopenhagen und die Universität Kopenhagen mit.

 

 

Die Velux Gruppe investiert bis 2020 weltweit 54 Millionen Euro in CO2-Reduktion.

Die Jährliche CO2-Emissionen am deutschen Produktionsstandort in Sonneborn wurden bereits um über 2.700 Tonnen reduziert.

 

Hamburg im Oktober 2013. Der globale Klimawandel ist und bleibt mit seinen alarmierenden Auswirkungen auf Mensch und Natur eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Eines ist klar: Nur wenn wir die CO2-Emissionen nachhaltig verringern, ist die, unteranderem "globale Erderwärmung" aufzuhalten. Auch hier ist Velux sich seiner Verantwortung als Modellunternehmen bewusst und stellt sich dieser unserer Herausforderung mit einer ganzheitlichen Klimastrategie, die auf drei zentralen Säulen basiert: Der Reduktion durch Velux verursachten CO2-Emissionen, der stetigen Weiterentwicklung energieeffizienter Produkte, sowie das unaufhaltsamme Engagement für das Bauen und Wohnen unserer Zukun

 

Für die Reduktion der selbst verursachten CO2-Emissionen hat die Velux-Gruppe klare Ziele formuliert: Bis zum Jahre 2020 will die Velux-Gruppe den eigenen CO2-Ausstoß von weltweit 100.000 Tonnen im Jahr 2007 auf rund 50.000 Tonnen halbieren. Hierfür steht ein Investitionsrahmen von insgesamt 54 Millionen Euro zur Verfügung. Eine Schlüsselrolle nehmen dabei die Produktionsstätten in 11 Ländern ein, denn bei Velux entstehen über neunzig Prozent der CO2-Emissionen bei Herstellung, Verarbeitung und Entsorgung der Produkte.

 

Engagement und Experimente für die Entwicklung neuer Konzepte

 

Über die Entwicklung energieeffizienter Produkte hinaus engagiert sich Velux für das Bauen und Wohnen der Zukunft im Rahmen von Initiativen, mit der Realisierung eigener Konzepthäuser, die sich durch eine besondere Energieeffizienz bei hoher Wohnqualität auszeichnen. So beteiligt sich Velux des weiteren an der internationalen Aktivhaus-Allianz. Der Zusammenschluss von Unternehmen, von Organisationen und Experten aus aller Welt hat Prinzipien und Anforderungen an Neubauten und Modernisierungsmaßnahmen in Bezug auf Umwelt, auf Energie und Klima formuliert, die dazu beitragen sollen, die für 2020 vorgesehenen Klimaziele zu erreichen. Im Mittelpunkt steht dabei die Vision von den Gebäuden, die ihren Bewohnern ein gesundes und angenehmes Leben ermöglichen, ohne sich negativ auf das Klima und die Umwelt auszuwirken. So ist es am besten wenn ein Aktivhaus z. B. vollständig auf erneuerbaren Energien basieren und alle wichtigen Bauteile einer Ökobilanz unterzogen werden. Drüber hinaus sollen Aktivhäuser als sogenannte "Plus-Energie-Häuser" sogar einen Energieüberschuss prodozieren.

 

Des weiteren entwickelt das Unternehmen eigene  Konzepte für die Zukunft des klimaverträglichen Bauens und des Wohnens. Unter anderem realisiert und testet Velux zwischen 2009 und 2014 im Rahmen des aktuellen Projektes „Model Home 2020“ europaweit 6 Konzepthäuser, die belegen sollen, dass bereits mit den heute verfügbaren Kenntnissen und den Baumaterialien CO2-neutrale Gebäude errichtet werden können.  So zeigt zum Beispiel, dass deutsche LichtAktiv Haus, wie sich höchster Wohnwert bei gleichzeitiger Energieautarkie auch im Bestand wirklich verwirklichen lässt. Das zum Nullenergiehaus modernisierte Hamburger Siedlerhaus erzeugt die benötigte Energie inklusive des Haushaltsstroms ganzheitlich durch erneuerbare Energien. Eine von der TU Darmstadt erstellte Ökobilanz ergab zudem, dass das LichtAktiv Haus geringere negative Umweltwirkungen hat, als das vergleichbare DGNB-Referenzgebäude. Aus diesem Ergebniss wird deutlich, dass die umfangreiche Modernisierung eines Bestandsgebäudes deutliche Vorteile gegenüber einem konventionellen Neubau haben kann und belegt die Relevanz des LichtAktiv Haus Experiments in Deutschland.

15.000 Tonnen CO2 entsprechen ungefähr

  • der Menge CO2, die 1.500 Bundesbürger mit Heizen, Autofahren und dem Verbrauch von Waren pro Jahr in die Umwelt freisetzen.
  • den jährlichen CO2-Emissionen von 5.000 durchschnittlichen, Haushalten im bundesgebiet für Heizung, Warmwasser und Strom.
  • der CO2-Menge, die ein Auto theoretisch auf der 75 Millionen Kilometer weiten „Autofahrt“ zum Mars ausstoßen würde.

 

 

 

Velux entwickelt energieeffiziente Produkte

Darüber hinaus ist die Velux Klimastrategie aber auch Triebfeder für die Suche nach Innovationen für die Zukunft des klimaverträglichen Bauens und Wohnens. Die Entwicklung energieeffizienter Produkte steht dabei im Mittelpunkt. Ausgehend vom Velux Leitgedanken, die positiven Dimensionen von Tageslicht für den Menschen nutzbar zu machen, ganz einfach und mühelos Energie zu sparen und damit die eigenen CO2-Emissionen zu senken.

Dieses Selbstverständnis spiegelt sich in allen Veluxprodukten wider: vom Dachfenster mit hervorragenden Wärmedämmeigenschaften über das erste Solar-Dachfenster auf dem Markt bis zum Flachdach-Fenster oder dem Tageslicht-Spot. Diese Produkte bringen alle natürliches Tageslicht in dunkle Wohnräume, künstliche Lichtquellen kommen nur noch bei Dunkelheit zum Einsatz. Außerdem reduzieren solarbetriebene Fenster + Rollläden von Velux den Energieverbrauch und leisten einen Beitrag zum nachhaltigen Bauen und Wohnen. Darüber hinaus nutzen gerade Dachfenster das intensive Zenitlicht der Sonne besonders gut für den Gewinn solarer Wärmeenergie. Beides – die Reduzierung der Wärmeverluste und die Steigerung solarer Wärmegewinne – führt im Zusammenspiel zu einer hervorragenden Energiebilanz und trägt dazu bei, dass die Heizung in den Übergangszeiten länger aus bleiben kann. Im Sommer sorgen Sonnenschutzelemente dafür, dass es nicht zu warm wird und eine natürliche Belüftung sichert ein gesundes und behagliches Raumklima, sodass auf eine energieintensive mechanische Klimatisierung verzichtet werden kann. Damit leisten Velux Produkte einen Beitrag zur Energieeffizienz von Gebäuden und sorgen zugleich mit Ausblick, Tageslicht und frischer Luft für eine hohe Wohnqualität... :-)

 

 

Schnelle Hilfe bei beschlagenen Dachfenstern

Elektrisch betriebene Dachfenster lüften automatisch und mindern so das Risiko der Kondensatbildung am Fenster.

 

Gerade im Herbst und Winter klagen Mieter und Eigentümer immer häufig über beschlagene, feuchte Fensterscheiben und Rahmen, an denen das Wasser herunter tropft. Die Befürchtung, dass Wasser von außen eindringt, liegt sehr nahe. Dies ist aber zum Glück nur wirklich selten der Fall: Die Bildung von Kondensat ist ein ganz natürlicher, physikalischer Vorgang, wenn feucht-warme Luft auf die kalte Oberflächen trifft. In den Griff bekommt man die Feuchtigkeit auf der Scheibe nur durch regelmäßiges Lüften. Da Dachfenster eben aufgrund ihrer Einbauposition häufiger von Kondensat betroffen sind als Fassadenfenster, haben Hersteller inzwischen einige tolle clevere Lösungen entwickelt, die Bewohner beim Lüften unterstützen. Velux bietet automatische Dachfenster und eine neue Zubehörtechnologie an, die die Lüftungsklappenfunktion der Dachfenster optimiert. Mit ihnen sorgen Dachgeschossbewohner für einen regelmäßigen Luftaustausch, ohne dass sie sich selbst darum kümmern müssen.

 

Beschlagene Fensterscheiben sind ein typisches Phänomen der Herbst- und Wintermonate, wenn die feuchte, warme Raumluft auf die kalte Oberfläche der Scheibe trifft. Wenn sich die warme Luft am Fenster ab kühlt, kondensiert ein Teil der darin enthaltenen Feuchtigkeit und bildet einen leichten Wasserfilm auf der Scheibe. Betroffen sind davon vor allem Dachfenster: Aufgrund ihrer schrägen Lage bieten sie der aufsteigenden, feucht-warmen Luft eine größere Angriffsfläche als senkrechte Fassadenfenster, an denen der Luftstrom ungehindert vorbei strömt. Die vorhandene Luftfeuchte schlägt sich somit auf den Dachfenstern eher und häufiger nieder als auf senkrechten Fenstern. Wenn die Holzfenster dann nicht regelmäßig neu lackiert werden, entstehen Schäden am Fenster.

 

Ein regelmäßiger Austausch der verbrauchten, feuchten Raumluft gegen frische Außenluft, lässt die Kondenswasserbildung schwinden. Durch regelmäßiges Lüften wird die überschüssige Feuchtigkeit, die z. B. beim Kochen, Duschen, Waschen, aber auch durchs tägliche Schwitzen, Atmen oder von großblättrigen Zimmerpflanzen an die Raumluft abgegeben wird, direkt nach draußen befördert und das Risiko der Kondenswasserbildung auf ein Minimum reduziert.

 

Die Experten empfehlen daher in der kalten Jahreszeit, die Fenster 3 bis 5 Mal am Tag etwa für 5 bis 15 Minuten zu öffnen und im Optimalfall für Durchzug zu sorgen. Keine leichte Aufgabe: Nicht nur Berufstätige haben immer wieder Schwierigkeiten, sich an diese Faustregel zu halten. Dabei helfen können elektrisch steuerbare Dachfenster von Velux. Mit ihnen lassen sich regelmäßige, kurze Lüftungsintervalle ganz einfach mit der Funksteuerung einstellen. Die Fenster öffnen und schließen sich ganz automatisch nach Zeitplan, ohne dass sich jemand darum kümmern muss. Vor plötzlich einsetzendem Regen müssen sich die Bewohner trotzdem nicht fürchten: Durch einen eingebauten Regensensor schließen die automatischen Dachfenster im Fall der Fälle ganz von selbst :-).

 

Des weiteren gibt es die Möglichkeit für einen bequemen Luftaustausch zu sorgen. Dieses bietet die Zubehör-Technologie „Balanced Ventilation“ von Velux. Sie optimiert die seit über vier Jahrzehnten bewährte Technik der Lüftungsklappe und ermöglicht damit permanentes Lüften ohne unnötige Wärmeverluste und Zugerscheinungen. So strömt künftig bei wenig Wind mehr Luft durch das Fenster als bei der Standard-Lüftungsklappe. Bei starkem Wind drosselt die Technik, einer mechanisch gelagerten, selbstregulierenden Membran den Luftvolumenstrom und gewährleistet damit eine gute Energieeffizienz.

 

Weiterer Tipp: Bei Neubauten oder  Modernisierungen sollten Heizkörper im Idealfall unter den Fenstern geplannt werden. So kann ein zu starkes Absinken der Scheibentemperatur verhindert und damit das Risiko der Kondenswasserbildung weiter gesenkt werden.

 

 

 

Gesundheit fängt zuhause an

 

Gesundes Wohnen ist wichtiger als Nichtrauchen oder Sport. Die Europaweite Studie der Velux Gruppe belegt die Relevanz von einem gesundem Wohnumfeld.

 

Für Europäer hat eine gesunde Wohnsituation einen höheren Stellenwert, wenn es um die persönliche Gesundheit geht, als Nichtrauchen oder Sport. Das ist eines der Ergebnisse des „Healthy Homes Barometers“, einer repräsentativen Studie unter 12.000 Europäern aus zwölf verschiedenen Ländern zu Einstellung und Verhalten in Bezug auf heimischen Komfort, gesundes Wohnen, Energieverbrauch und Auswirkungen auf die Umwelt, die die Velux Gruppe in Brüssel vorgestellt hat.

 

„Rauchen Sie nicht!“ – „Bewegen Sie sich!“ – „Essen Sie ausreichend Obst und Gemüse!“ Jahrelange öffentliche Debatten haben bei den Europäern ein Bewusstsein dafür geschaffen, wie wichtig ein gesunder Lebensstil für die eigene Gesundheit ist. Und obwohl das Thema „gesundes Wohnen“ bei weitem nicht in diesem Maße öffentlich diskutiert wird, hat für die Europäer ein gesundes Wohnumfeld eine mindestens ebenso große Bedeutung, wenn es um die persönliche Gesundheit geht. Das zeigen die Ergebnisse des „Healthy Homes Barometers“. Im Rahmen der vom weltweit größten Dachfensterhersteller Velux in Auftrag gegebenen repräsentativen Studie wurden 12.000 Personen aus zwölf europäischen Ländern nach ihrer Einstellung und ihrem Verhalten in Bezug auf heimischen Komfort, Energieverbrauch und Auswirkungen auf die Umwelt befragt –  darunter auch nach den neun wichtigsten Kriterien, die dazu beitragen, gesund zu bleiben. Hierbei landen Kriterien, wie gesunder Schlaf, frische Luft und ausreichend Tageslicht, die direkt oder indirekt von einer gesunden Wohnsituation abhängen, auf den vorderen Plätzen, während „Nichtrauchen“ und „regelmäßige sportliche Betätigung“ erst an sechster bzw. siebter Stelle folgen.

 

„Die öffentliche Diskussion über gesundes Wohnen, die einige Zeit im Schatten all der anderen Gesundheitsthemen geführt wurde, erhält damit enormen Auftrieb“, erklärt Michael K. Rasmussen, Marketingleiter der Velux Gruppe. „Zugang zu natürlichem Licht während des Tages und Schlafen in völliger Dunkelheit sind sehr wichtig für unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden. Nicht anders verhält es sich mit frischer Luft. Alle diese Faktoren gehören zu einem gesunden Lebensstil, genauso wie eine gesunde Ernährung und oder der Weg ins Fitnessstudio.“

 

Doch trotz der Tatsache, dass gesundes Wohnen den meisten Europäern sehr viel bedeutet, besteht häufig ein ziemlich großer Unterschied zwischen Theorie und Praxis, wenn es darum geht, konkrete Maßnahmen für gesundes Wohnen zu ergreifen. So schlafen viele Europäer nicht in absoluter Dunkelheit, mit der Folge, dass sie sich nicht so gut erholen. Zudem trocknen viele Europäer ihre Wäsche im Haus, trotz des dadurch steigenden Risikos für Atemwegserkrankungen durch ein höheres Feuchtigkeitsniveau und der Gefahr der Schimmelbildung in den eigenen vier Wänden.

 

Wenn wir wollen, dass wir Menschen gesund wohnen, müssen wir diese Themen angehen. Als Menschen besitzen wir anscheinend ein intuitives Verständnis dafür, welche Bedeutung unser Wohnumfeld für unsere Gesundheit hat. Das heißt aber nicht, dass wir uns dem entsprechend verhalten. Es gibt noch einiges zu tun, wenn es um die Verbreitung von Wissen und Informationen zum Thema gesundes Wohnen geht“, so Michael K. Rasmussen.

 

 

Glücksfaktor Licht

 

Wir sollten auch im Winter ausreichend Tageslicht tanken. Dachfenster schaffen lichtdurchfluteten Wohnraum und helfen, Winterdepressionen vorzubeugen.

 

Jeder vierte Deutsche leidet im Herbst und Winter an mindestens einer leichten Winterdepression, denn das fehlende Licht schlägt auf das Gemüt. Großzügig eingebaute Fensterflächen sind ein ideales Mittel, um auch während der kurzen Tage ausreichend Sonne zu tanken. Das Beste an Dachfenstern ist, dass die Lichtausbeute am größten ist.

 

Jeder kennt das Gefühl, wenn die Tage kürzer werden, schleicht sich schlechte Laune und die Sehnsucht nach Sonnenlicht ein. Bereits Hippokrates war überzeugt, dass Licht den Menschen wesentlich beeinflusst. Er hatte beobachtet, dass die Menschen in sonnenverwöhnten Ländern freundlicher und glücklicher sind. Die heutige Medizin bestätigt die Schlussfolgerungen ihres antiken Vorgängers: Das Tageslicht wirkt über das Auge direkt auf das Gehirn. Es begünstigt die Bildung des Glückshormons Serotonin, das Aktivität und Ausgeglichenheit fördert. Fehlt genügend Licht, beispielsweise in den dunklen Monaten des Jahres, reagieren viele Menschen mit Müdigkeit, Stimmungstiefs und sogar Depressionen. Die spezielle Form dieser Erkrankung wird Winterdepression genannt und mit Lichttherapie behandelt.

 

Glücklich können sich all diejenigen schätzen, denen in den heimischen vier Wänden viel Tageslicht vergönnt ist. Besonders ergiebig ist die Tageslichtausbeute im Dachgeschoss, ausgestattet mit großzügigen Dachfenstern. Um eine optimale Lichtausnutzung zu erzielen, sollte die Summe der Breiten aller Fenster mindestens 55 Prozent der Breite des Wohnraums betragen. Dachfenster sind gegenüber vertikalen Fenstern klar im Vorteil, da sie einen bis zu dreimal größeren Tageslichteinfall ermöglichen. Den Gestaltungsmöglichkeiten sind dabei kaum Grenzen gesetz: Schwingfenster oder Kombinationen aus mehreren nebeneinanderliegenden Dachfenstern wie etwa die Systemlösung Quartett, die vom Boden bis zur Decke reichen kann, lassen Winterdepressionen kaum eine Chance.

 

Das Tageslicht kann aber noch mehr, wie einige Studien zeigen, dass ausreichend natürliches Licht die Konzentrationsfähigkeit und Leistungsfähigkeit von Schulkindern verbessert. Grundschüler in Gebäuden mit erhöhtem Tageslichteinfall weisen um 14 Prozent bessere Leistungen auf, als ihre Mitschüler in dunkleren Räumen. Auch Erwachsene profitieren von einem großzügigen Maß an Licht bei der Arbeit: Es senkt die Fehlerquote und steigert die Arbeitsleistung. Natürliches Tageslicht ist dabei in seiner Zusammensetzung einzigartig, denn kein künstliches Licht kann die Farben des Lichtes – von Rot und Orange über Gelb, Grün und Blau bis hin zu Indigo und Violett – so ausgewogen mischen wie die Sonne... :-)

 

 

Großzügige Tageslichtlösung für flache Dächer


Das Unternehmen Velux erweitert sein Produktportfolio im Flachdachbereich und bietet mit der Variante Lichtband des Modularen Oberlicht-Systems großflächige Belichtungslösungen für den privaten Wohnungsbau.

 

 

Die einzelnen Fenstermodule sind feststehend und elektrisch öffenbar in acht verschiedenen Größen – von 80×120 cm bis 100×240 cm – verfügbar und mit fünf Grad Neigung für den Einsatz auf flachen und flach geneigten Dächern geeignet. Damit sorgt die elegante Oberlichtlösung für noch mehr Flexibilität bei der Versorgung von Räumen unter dem Dach mit Tageslicht und frischer Luft.

Die Oberlichter für Flachdächer sollen die darunterliegenden Räume in helle, attraktive Wohn- und Aufenthaltsbereiche verwandeln, dabei gleichzeitig optisch ansprechend sein und zusätzlich über Sonnenschutz und Lüftungsfunktionen verfügen. Das von Velux gemeinsam mit Foster + Partners für den Einsatz in öffentlichen und gewerblichen Gebäuden entwickelte Modulare Oberlicht-System erfüllt all diese Anforderungen und ist nun auch für den Einsatz im privaten Wohnungsbau verfügbar. Lichtbänder mit bis zu fünf Fenstermodulen (max. 12,00 m²) ermöglichen die großzügige Versorgung der Räume unter dem flachen Dach mit viel Tageslicht und frischer Luft und schaffen eine besondere Raumqualität.

Die Vielzahl der verfügbaren Modulgrößen und die hohe Modularität erlauben es, variable Belichtungslösungen im privaten Wohnungsbau zu realisieren. Dabei verbindet das Modulare Oberlicht-System dezentes und elegantes Design mit Energieeffizienz auf höchstem Niveau: Die Profile von Fensterflügel und -rahmen bestehen aus einem Verbundmaterial aus pultrudierten Glasfasern und Polyurethan, dessen geringe Wärmeleitfähigkeit dem innovativen System sehr gute Dämmeigenschaften verleiht. Zugleich gewährleistet das Verbundmaterial hohe Festigkeit und Tragfähigkeit und ermöglicht ein schlankes, leichtes Design. Die schmalen Profile sorgen in Verbindung mit dem verborgenen Kettenantrieb und den filigranen Führungsdrähten der optional erhältlichen, innenliegenden Sonnenschutz-Rollos für ein attraktives Design. Diese sind in den Farben Schwarz, Weiß und Grau erhältlich und lassen sich genauso wie die öffenbaren Fenstermodule mit Hilfe der im Lieferumfang enthaltenen Funksteuerung Velux Integra® Control Pad mit Touchscreen stufenlos öffnen und schließen. Zudem sorgen acht voreingestellte, mit nur einem Fingertipp zu startende Wohnprogramme, wie beispielsweise das Programm „Intervalllüftung“, für deutlich mehr Wohnqualität. Sie steuern automatisch Fenster und Sonnenschutz den ganzen Tag und gewährleisten so ein angenehmes Raumklima. Selbstverständlich können regelmäßige Belüftungszeiten auch individuell eingestellt werden. Dabei sorgt der ebenfalls im Lieferumfang enthaltene kombinierte Wind- und Regensensor dafür, dass sich die Module bei Bedarf rechtzeitig schließen.

 

 

Atemwegserkrankungen verursacht durch feuchte Wohnungen kosten Europa 82 Milliarden Euro pro Jahr

Die Untersuchungen des Fraunhofer IBP zeigen die sozioökonomischen Kosten von Asthma und COPD auf, die nachweislich auf feuchte und ungesunde Wohnzustände in Gebäuden zurückzuführen sind. Diese Kosten belaufen sich auf jährlich 82 Milliarden Euro und setzen sich aus direkten Ausgaben der Volkswirtschaften für ärztliche Behandlungskosten und Krankenhausaufenthalte sowie den indirekten Kosten für den Verlust an Produktivität zusammen.

Es wurde festgestellt, dass eine große Anzahl Menschen ihren Alltag in feuchten und ungesunden Gebäuden verbringt. Umso mehr, da neueste Untersuchungen zum ersten Mal nachweisen konnten, dass 2,2 Millionen Bürger als direkte Folge vom Leben in ungesunden Gebäuden an Asthma leiden“, sagt Prof. Dr. Gunnar Grün, Leiter der Abteilung Energieeffizienz und Raumklima des Fraunhofer IBP.

Die Studie belegt, dass Bewohner in feuchten Gebäuden ein um 40 Prozent erhöhtes Risiko haben, an den Atemwegen oder einer lebenslangen Allergie zu erkranken. Trotz des neuen Bewusstseins für den Zusammenhang zwischen Wohnraumklima und Gesundheit sind noch Millionen von Menschen von diesem Problem betroffen.

Die im Auftrag der Velux Gruppe durchgeführte Studie des Fraunhofer-Instituts für Bauphysik basiert auf einer Querschnittsstudie, Fragebögen und detaillierten Fallstudien in 32 europäischen Ländern. Sie stellt in Aussicht, dass die Anzahl der Menschen mit Atemwegserkrankungen bis 2050 um 25 Prozent sinken könnte, wenn im gleichen Zeitraum die Anzahl der in feuchten und ungesunden Gebäuden lebenden Europäer um 50 Prozent reduziert werden könnte. Bei Asthma könnte das beispielsweise zu einer Verringerung um 550.000 Erkrankte führen.

„Die Entstehung von Atemwegserkrankungen durch Feuchtigkeit in zunehmend energieeffizienteren und damit nahezu dichten Gebäuden ist ein ernst zu nehmendes Problem und muss dringend gelöst werden. Möglich wäre dies durch gesetzliche Vorgaben für gesundes Innenraumklima in neuen sowie in Bestandsgebäuden. Auf diese Weise kann nicht nur das Leben von vielen Menschen verbessert werden, sondern es hilft auch der Gesellschaft insgesamt“, sagt Till Reine, Leitung Public Affairs & Produktmanagement nachhaltige Gebäudetechnologien bei der Velux Deutschland GmbH. Er verweist auf die bevorstehende Überarbeitung der EU-Richtlinie über die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden (EPBD) und das neue Gebäudeenergiegesetz, das derzeit von der deutschen Bundesregierung vorbereitet wird. Hier ist es entscheidend, dass Anforderungen an ein gesundes Innenraumklima Teil der Agenda sind.

Wie Feuchtigkeit in Gebäuden verhindert werden kann

Gemäß dem Fraunhofer IBP ist Feuchtigkeit einer der größten Mängel von Gebäuden in Europa, im Wesentlichen verursacht durch unzureichende Baukonstruktionen und mangelnde Aufmerksamkeit der Bewohner für ausreichende Lüftung. Als eine Folge davon wird Schimmelbildung weiter zunehmen. Dieses Risiko kann jedoch signifikant reduziert werden, wenn bei Renovierungen die richtigen, aufeinander abgestimmten Maßnahmen gewählt werden.

Einen möglichen Ansatz zeigte die Velux Gruppe bei dem im April 2016 fertiggestellten RenovActive Projekt in Belgien auf, bei dem eine Gebäudesanierung basierend auf den „Active House“-Prinzipien realisiert wurde. Schwerpunkte waren sowohl architektonische Qualität als auch Gesundheit, Komfort und Wohlbefinden sowie Energieeffizienz und Nachhaltigkeit. Ein Schlüsselelement dieser Modernisierung ist die Verhinderung von Feuchtigkeit und Schimmel in den Innenräumen durch einen natürlichen und kontinuierlichen Luftaustausch im Haus.

 

 

Tipps für eine ungestörte Nachtruhe im Dachgeschoss

Das Schlafzimmer im Dachgeschoss kann für jeden ein gemütlicher Rückzugsort zum Schlafen, Entspannen und Träumen sein.

 

Gut temperiert

Für einen gesunden Schlaf spielt auch frische Luft eine wichtige Rolle; kurz vor dem Zubettgehen sollten die Fenster zum Durchlüften weit geöffnet werden.